Gayatri – das Kosmische Licht

Gayatri ist der Name für ein Mantra, für das Gayatri Mantra.

Das Gayatri-Mantra ist das höchste Mantra in der indischen, vedischen Tradition, es ist der heiligste Vers des Rigveda.
Es ist eine Lobpreisung der Sonne, als sichtbare Repräsentation des Höchsten und eine innige Bitte um Erleuchtung.
Gayatri wird auch als das Göttliche Licht bezeichnet, als Mutter der Vedas, als Gemahlin von Brahma, des Schöpfers. Nichts ist erhabener als Gayatri.
Es ist auch das Mantra der Großen Göttin, und wird oft als Mantra der Liebe bezeichnet.

Zu Gayatri gibt es folgenden Mythos:

Vor der Schöpfung gab es nur eines, Brahman – das Absolute, das Unendliche, das Ewige, das Reine. Dieses Unbeschreibliche, Sat-Chid-Ananda, Sein-Wissen-Glückseligkeit genannt, war, ist und wird sein. Dieses Unbegreifliche wird dargestellt als unendlicher Ozean. So wie in einem Ozean alles im Ozean ist, so sind im Ozean des Bewusstseins alle Wellen und alle Bewegungen enthalten..

Auf diesem Welten-Ozean manifestierte sich Adishesha, die Kosmische Weltenschlange, Symbol für alles, was entstehen kann. Auf ihr schlief Vishnu, der Allgegenwärtige. Aus Vishnus Nabel entsprang eine Lotospflanze, Padma, Lakshmi, die aus dem Lotus-Geborene, Padmavati. Aus diesem Lotus kam Brahma, der Schöpfergott. Brahma machte Pranayama, er meisterte das Prana. So entstand die schöpferische Energie ins Universum.

Brahma ging in tiefe Meditation. Und in der Meditation schuf er Saraswati, seine Gemahlin.

Er bat er seine Gemahlin Saraswati, ihm zu helfen, mit der Schöpfung voranzuschreiten. Saraswati weigerte sich. Denn sie erkannte, wieviel Leid die Wesen erfahren sollten.

So schuf Brahma Gayatri als seine zweite Gemahlin, damit sie ihm bei der Schöpfung helfen würde. So wurde Gayatri zur Schöpfungs-Göttin. Sie schuf alle drei Welten und erfüllte sie mit ihrem Licht. Gayatri erbat sich aber einen Gefallen von Brahma: Jeder, der ihr Mantra wiederholen würde, sollte die Erfahrung von Lichtenergie, von Freude machen können. Jeder, der das Gayatri Mantra wiederholen würde, sollte die Befreiung, Moksha, erlangen.

Gayatri Devi wird dargestellt als vielköpfige Göttin. Hierin sind Brahma, Vishnu, Shiva, Durga und Lakshmi, manchmal auch noch mehr Aspekte des Göttlichen enthalten. Gayatri hat viele Arme. Denn alles in diesem Universum kommt aus ihr. Ihre Hand ist segnend erhoben. Ihre Köpfe sind von strahlendem Licht umgeben. Eigentlich ist Gayatri nur Licht – jede Darstellung wird ihr nicht gerecht.

(Vgl. auch www.yoga-vidya.de, von wo der Text des Mythos entnommen wurde)

Gayatri

Auf dem Bild ist der Wortlaut des Gayatri-Mantras in Sanskrit dargestellt.
In Umschrift geschrieben:

Om Bhur Bhuvah Swaha
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Nah Prachodayat

Eine wortwörtliche Übersetzung ins Deutsche ist nicht möglich, da der Text sehr vielschichtig ist und vielen Bedeutungsebenen enthält. Es gibt viele schöne, sinngemäße Übersetzungen ins Deutsche. Drei Versionen gebe ich im Anschluss an das Video.

Om, wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen,
den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen.
Möge das Höchste Göttliche uns erleuchten,
auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen.

 

Lasst uns über das Om meditieren, jener Urlaut Gottes, aus dem die drei Bereiche,
das Materiell-Irdische (Bhur), das Fein-Ätherische (Bhuvah) und das Feinste-Himmlische (Svah) hervorgegangen sind.
Lasst uns das höchste, unbeschreibbare, göttliche Sein (Tat) verehren (Varenyam), die schöpferische, lebensspendende Kraft, die sich in der Sonne (Savitur) kundtut.
Lasst uns über das strahlende Licht (Bhargo) Gottes (Devasya) meditieren (Dhimahi), welches alles Dunkel, alle Unwissenheit, alle Untugenden vernichtet.
Möge dieses Licht unseren Geist (Dhiyo) erleuchten (Pracodayat).

 

„Möge die äußere Welt, die Welt meiner Sinne, gereinigt werden.
Möge die feinstoffliche Welt, die Welt meiner Seele, gereinigt werden.
Gepriesen seiest Du, herrlicher Geist, der Du im Inneren erstrahlst
 und alle Welten mit Deinem Glanz erfüllst.
Laß mich über Dein göttliches Licht meditieren 
und mein begrenztes Bewusstsein ausdehnen,
bis es eins wird mit Dir, Du große Sonne von unendlicher Herrlichkeit.“

 

Das Gayatri-Mantra kann auch zur Aktivierung der Chakras verwendet werden:

OM BHU  –  Om, Gruß und Verehrung für die materielle Ebene (1. Chakra)
OM BHUVAHA  –  Om , Gruß und Verehrung für die Ätherebene (2. Chakra)

OM SWAHA  –  Om, Gruß und Verehrung für die Sonnenebene (3.Chakra)
OM MAHA  –  Om, Gruß und Verehrung für die erste spirituelle Ebene jenseits der Sonne (4. Chakra)
OM JANAHA  –  Om, Gruß und Verehrung für die zweite spirituelle Ebene jenseits der Sonne (5. Chakra)
OM TAPAHA  –  Om, Gruß und Verehrung für die dritte spirituelle Ebene jenseits der Sonne (6. Chakra)
OM SATYAM  –  Om, Gruß und Verehrung für den Wohnsitz der höchsten Wahrheit (7. Chakra)
OM TAT SAVITUR VARENYAM  – Om, Gruß und Verehrung für das Reich, das jenseits des menschlichen Verständnisses liegt
BHARGO DEVASYA DHIMAHI  – Jener Ort, wo alle Himmlischen aller Sphären …
DHIYO YONAHA PRACHODAYAT  –  … Erleuchtung erfahren haben, mögen sie auch unseren Geist erleuchten.

 

 






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Veröffentlicht in Musik, Spirituelle Wissenschaft
3 commenti su “Gayatri – das Kosmische Licht
  1. uwe sagt:

    wunderschön, tief belebend, Welten öffnend!

  2. Danke für diese verzaubernden Bilder, danke für diese Inspiration, danke für diese Meditation …

    Elia

  3. Ingrid Miejuu sagt:

    Hallo meine Lieben!

    DAS VIDEO – WAHNSINN – HERZALLERLIEBST – DANKE DANK DANKE!!!!! 🙂

    Hat echt etwas von einer gewisser Suchtgefahr…. 😉

    Liebe Herzensgrüße Ingrid

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