Die goldene Regel: Eine Lektion im Eins-Sein im Laufe der Jahrhunderte

gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Paul Lenda, übersetzt von Stella
Das Konzept vom Eins-Sein (mit allem und jedem Eins zu sein) ist kein neues Konzept. Im Grunde ist es die Basis für die meisten Glaubenssysteme, die bis heute überlebt haben.

In letzter Zeit wurde dieses Konzept auch mit der Goldenen Regel in Verbindung gebracht, die besagt, dass wir andere so behandeln sollen, wie wir selbst behandelt werden möchten. Wir sind alle Teile des großen Ganzen und alles, was wir jemandem antun, tun wir uns selbst an. Damit wird das globale Bewusstsein zu einem wichtigen Thema, mit dem Kerngedanken, dass jeder einzelne von uns, also jedes der über 7 Milliarden individuellen Gehirne, die ein Bewusstsein haben, in Wahrheit ein Teil des globalen Bewusstseins ist.

Die goldene Regel ist der zentrale Gedanke in allen folgenden Glaubenssystemen:

The-Golden-Rule-A-Lesson-in-Oneness-Throughout-the-Ages-330x239Buddhismus: „Verletze niemanden mit dem, was dir Schmerz bereitet.“ (Udanavarga 5.18)

Christentum: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die anderen tun, das sollt auch ihr ihnen tun; denn das ist das Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 7:12)

Hinduismus: „Tue nichts dem anderen an, was dir Schmerz bereiten würde, wenn es dir angetan würde.“ (Mahabharata 5.1517)

Islam: „Keiner von euch ist ein Gläubiger, bis sein Wunsch der seines Bruders ist.“ (Sunnab)

Jainismus: „Sowohl in Freude als auch in Leid sollten wir alle Kreaturen achten, so wie wir uns selbst achten.“ (Lord Mahavir 24. Tirthankara)

Judentum: „Was für dich grässlich ist, tue nicht deinem Nächsten an. Das ist das Gesetz; der Rest sind Kommentare.“ (Talmud, Shabbat 3 I a)

Konfuzianismus: „Erlege niemals anderen das auf, was du nicht für dich selbst wählen würdest.“ (Analects XV.24)

Spirituelle Naturtraditionen: „Der Mensch hat nicht das Gewebe des Lebens gewoben. Doch sind wir ein Faden darin. Alles, was wir dem Gewebe antun, tun wir uns selbst an.“ (Chief Seattle)

Shintoismus: „Sei gütig mit allen Wesen, Liebe ist die Repräsentation von Gott.“ (KO-JI-KI Hachiman Kasuga)

Sikhismus: „Erschaffe keine Feindschaft mit niemanden, denn Gott ist in jedem.“ (Guru Arjan Devji 259. Granth Sahib)

Taoismus: „Betrachte den Gewinn deines Nachbarn als deinen Gewinn; betrachte den Verlust deines Nachbarn als deinen Verlust.“ (Tai Shang Kann Ying P’ien)

Es ist ersichtlich, dass die goldene Regel eine universelle Lehre ist, die man in den meisten Glaubenssystemen wiederfinden kann. Sie ist eine grundlegende Wahrheit, die mit allen Glaubenslehren übereinstimmt, die die Harmonie mit der Natur, dem Universum und der Realität gewählt haben. (Auch wenn jede Lehre behauptet, ihre sei die einzig wahre und alle anderen seien falsch – es ist wohl sehr klar, dass dies nicht der Fall ist).

The-Common-Foundations-of-Religions-and-Theology-The-Golden-Rule

Es ist nicht schwer zu erkennen, warum so viele Menschen ihr Leben leben, ohne in Kontakt mit diesen vernetzten Realitäten zu sein. Was wir Menschen erfahren, ist das Gefühl des Abgeschnitten-Seins… ein Gefühl, dass im Grunde genommen nicht wahr ist. Unsere materielle Realität, die wir als separates, physisches Objekt wahrnehmen, ist nichts anderes als eine gefilterte Version der ultimativen Einheit, die alles miteinander verbindet. Diese gefilterte Version kreiert eine Perspektive des Allein-Seins, weil diese zur Zeit nur kleine Teile des Ganzen erfährt.

Wenn wir den Filter entfernen könnten, dann könnten wir direkt die Realität als ein interaktives Muster erkennen, in dem alle Informationen überall hin verteilt werden. Noch ein Mal, wir dürfen nicht vergessen, dass wir Teil dieses Musters sind.
Eure Hände, der Monitor, auf dem ihr gerade diesen Text lest, die Bäume draußen, unser Sonnensystem, das ganze Universum – sie sind alle eine unsichtbare, ungebrochene Erweiterung von allem anderem. All diese Dinge sind eins. Der eine Teil beeinflusst alle anderen Teile, egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Da dies ein universelles Konzept ist, gilt dieses Konzept nicht nur für Objekte, sondern auch für die Menschen, wie uns diese 20jährige Studie beweist.

Hoffentlich wird die Menschheit sich bald auf diese Wahrheit und die Realität von der interaktiven Einheit neu ausrichten. Wenn wir so weit sind, zu realisieren, dass wir keine autonomen Elemente, getrennt von der restlichen Realität sind, dann können wir dabei helfen, dass die Menschheit in eine Lebensweise überwechselt, die mit der interaktiven Einheit von allem harmoniert.

Lasst uns hoffen, dass diese Möglichkeit des Wechsels eher früher als später eintrifft.

Namaste

 

Über den Autor:
Paul Lenda ist ein bewusster Evolutionsführer, Schreiber, Sprecher, Workshop-Moderator, Lebenscoach und lebenszelebrierender Mensch, wessen Wunsch es ist eine wesentliche Rolle bei der kollektiven, sozialen Transformation der Menschheit zu spielen. Paul hat Abschlüsse in Business und Psychologie. Er praktiziert eine Dekade spirituelle Techniken und besitzt ein gutes esoterisches Wissen. Sein Wunsch ist es, den erweiterten Horizont der Realität zu sehen und zu verstehen. Paul hat bei verschiedenen Shows, Events und Gelegenheiten Reden gehalten und seine Artikel sind sowohl in Magazinen als auch Journalen auf der ganzen Welt veröffentlicht worden. Pauls Worte können den Spirit der Aktion und des Wechsels entfachen, stellen die jeweilige Denkweise in Frage und fordern die verschiedenen Realitätsperspektiven heraus.
Als introvertierter Pubertierender wurde Paul zu einem aktiven Forscher von allem, was einem das Schulsystem nicht beibringt. Mit diesem Forschen und dem Filtern der Informationen war Paul in der Lage, eine großes Wissensbasis zu erschaffen, welche er anwendet, um fleißig an sich zu arbeiten, um herauszufinden, was am effektivsten bei der Evolution hilft und das Bewusstsein erhöht. Mit dem Fokus auf die Aufrechterhaltung der Balance in allen Lebensbereichen bietet Paul einen Ansatz zur Bewusstseins-Evolution, der uns Harmonie bei unserer Suche nach Heilung und Wachstum sichert.
Paul bietet auch private Sitzungen für diejenigen an (auch über Skype), die an einer bewussten Entwicklung interessiert sind.






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Veröffentlicht in Bewusstsein & Spiritualität
6 commenti su “Die goldene Regel: Eine Lektion im Eins-Sein im Laufe der Jahrhunderte
  1. Tara sagt:

    Religion und Spiritualität sind nicht dasselbe, s.o! Und das, was der Mensch aus den Lehren macht noch einmal etwas anderes. Das sollte man klar unterscheiden. Die Wahrheit ist sozusagen universell, die Tat jedoch individuell.
    Der Dalai Lama sagte mal sinngemäss: Ich bin natürlich ein Buddhist, da ich dem Weg Buddhas folge. Aber ich bin ein spiritueller Mensch. Spiritualität ist jenseits von Dogmen und Religionen.
    Dem kann ich nur beipflichten.

  2. wildling sagt:

    Zustimmung @ awen. Viele Religionsführer und deren oberste Kasten, Räte, Gruppierungen, etc. predigen nur solange den Frieden, die Liebe und das Mitgefühl, wie sie selbst davon profitieren. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel. Denn gerade sie befinden sich in einer tiefen Trennung von allem was ist, und versuchen ihren eigenen Trennungsstatus als eine Art Scheineinheit zwischen sich und ihrer(n) Gottheit(en) zu verkaufen.

    Wieviel unzählige Kriege wurden im Namen einer Vorstellung von Gott, einen Glaubensrichtung, auf der Grundlage von mehr als unsicheren Überlieferungen (Büchern) geführt. Nur weil einige geglaubt haben, ihre subjektiven Glaubensempfindungen würden einer objektiven kosmischen Wahrheit gleichkommen. Und das ist noch nicht allzulange her. Aufarbeitung gleich null.

    Es ist wohl mehr als die Ironie des Schicksals, wenn uns diese NIchtaufarbeitung gerade oder erst recht in der heutigen Zeit – mit ihrer ganzen Unverblümtheit – wieder einholt. Ganz interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht, das viele Führungsstrukturen der sogenannten Neuzeit immer noch den alten Führungsstrukturen von Religions- und Glaubensdiktaten geschuldet sind.

    Von einer globalen, mitfühlenden und respektvollen Gleichberechtigung, in Bezug auf das bewusste Leben und all ihrer in Erscheinung tretenden Lebensformen, scheinen wir uns mal gerade mal wieder „etwas“ zu entfernen. Ich für meinen Teil versuche mich jeden Tag daran zu erinnern, dass das Leben (die Schöpfung) ein Akt bewusster Liebe und Selbstbestimmung ist und kein Fall in die Untiefen einer wie auch immer gearteten Fremdbestimmung. 😉

  3. Icke... sagt:

    ich für meinen Teil unterscheide zwischen Religion und der eigentlichen Lehre an sich!

    Religion verfälscht oder anders ausgedrückt, lenkt ab mit dem ganzen Gold, den Altaren und dem restlichen Blendwerk (Götzendienst), daher auch die Verwirrung der ganzen Scharlatane

    Religion = materialistisch

    reine Lehre = spirituell

    es ist wie mit der Wahrheit, sie ist rein und klar, meist mit wenigen Worten auszusprechen!

    die Lüge hingegen bedarf vieler Worte, meist unverständlich und verschachtelt

    daher ist die Lehre rein und somit wahrhaftig, nur die Religionen dieser Welt spielen dieses Trennungsspiel und mißbrauchen/ manipulieren dieses Wissen.

    würden alle zum Beispiel nach den 10 Geboten leben, dann würden wir in Frieden und Liebe zusammenleben! (mal grob ausgedrückt)

  4. raphael sagt:

    Die goldene Regeln sind fast alle sehr weise, allerdings zwei fallen völlig aus dem Rahmen .
    Die vom Christentum und vom Islam . Beide sind sehr negativ. Das zeigt sich auch bei diesen Religionen.

  5. Im * ALL – EIN – S – SEIN * Herzlichen Dank * Liebe Grüsse * Namaste *

    RoGeR

    https://soscoachblog.wordpress.com/

  6. awen sagt:

    Dass diese Religionen Frieden predigen oder praktizieren ist ein offensichtlicher Witz und dies zu erwarten, wo sie sich schon traditionell über andere stellen und wobei auch Machtstreben eine große Rolle spielt, ist utopisch.
    Gerade die abrahamitischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) sprechen von „Brüdern“ und „Nächsten“ und genau das ist es was sie meinen: Ihre Glaubensgenossen. Und nicht etwa alle Menschen oder gar alle Lebewesen. Denn sie machen Unterschiede zwischen sich und den Ungläubigen, in manchen dieser Religionen gelten Ungläubige gar als Nichtmenschen oder als Vieh, das wertlos ist und nach Gutdünken benutzt werden kann.
    Im Christentum werden Andersdenkende als „Heiden“ bezeichnet, im Judentum als „Gojim“ und im Islam als „Kuffar“. Den Rest bitte selbst recherchieren.

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