Das Göttlich-Männliche

geschrieben von Katja Znidarsic, übersetzt von Antares

Es ist Zeit, zurückzukehren und das heilige Männliche als gleichberechtigt und als Ergänzung zur heiligen Weiblichkeit in einer Universalen Harmonie zu umarmen – in einem schönen Tanz der Schöpfung … dem Tanz des Kosmos … dem Tanz des Schöpfers … dem Tanz der Quelle mit sich selbst.

Inspiriert durch diese Worte von Star Gazer habe ich einige der Forschungen über die Mysterien des Dionysos gemacht.

Die Mysterien des Dionysos des alten Griechenlands und Roms (Bacchus) waren in ihrem Ursprung die heiligen männlichen Rituale und wurden von den noch älteren Mysterien des Osiris Ägyptens angenommen. Ihre heilige mystische Note wurde durch den Einfluss der dunklen Kräfte über einen langen Zeitraum beschädigt. Jedoch könnt ihr ihre primäre Bedeutung finden, wenn ihr danach sucht.

Sie haben Wohlstand, Fruchtbarkeit und viel reines Vergnügen und Genuss verehrt. Dies wurde uns durch das heilige Männliche offeriert. Ihre Hauptsymbole waren der Phallus, der Thyrsosstab und der Becher, ausserdem Früchte wie Trauben und andere Früchte aus der Natur.
Thyrsos war ein Zauberstab gekrönt mit einem Tannenzapfen – wahrscheinlich wisst ihr, dass der Tannenzapfen eine symbolische Darstellung der menschlichen Erleuchtung ist. Das dritte Auge und die Zirbeldrüse haben die gleiche Form wie ein Tannenzapfen.

Leider wurden auch diese Symbole umgewandelt und verdreht. So wurde der Thyrsosstab, das Symbol der Erleuchtung, ein Speer, eine Tötungswaffe mit einer Eisenspitze statt des Tannenzapfens, dessen Samen ursprünglich das Sperma repräsentierten, den Samen der Fruchtbarkeit und den göttlichen Nektar der Transzendenz aus dem Becher- sie wurden eine Quelle der Vergiftung.

Ich habe einmal eine wunderbare Offenbarung erlebt, als ich das archäologische Museum in Split in Kroatien besuchte. Unter vielen Exponaten in diesem Museum aus der Römerzeit gab es ein Besonderes – einen männlichen Torso mit einem geschwollenen Penis, der mit viel Obst um die Hüften herum verziert war. Zu meiner grossen Überraschung strahlte diese Figur genau diese Energie aus, die ich versuche, euch hier zu beschreiben. Eine Weichheit, das reine göttliche Maskuline, Fülle, Freude und ein Vergnügen auf einer viel höheren Schwingung und in solchem Ausmass, wie ich dies noch nie erlebt habe. Oder besser gesagt, ich habe mich an diesen Zustrom von Energie erinnert. Der Torso war der Auslöser für die Erinnerung für mich.

All diese Dinge wurden von uns genommen, aber dies bedeutet nicht, dass sie nicht mehr da sind. Wir müssen sie nur wiedererwecken.

Hier nun einige Infos über die Riten des Dionysos von Wikipedia (das Dunkle und das Lichtvolle sind vermischt – eine gute Übung für euer Unterscheidungsvermögen):

Dionysos – der Gott des Weines, der Feste, des Wahnsinns, der Trunkenheit und des Vergnügens …. Er wurde in der Kunst als ein alter bärtiger Gott oder ein hübscher, weibischer, langhaariger junger Gott dargestellt. Seine Attribute sind der Thyrsosstab (ein Stab mit einem Tannenzapfen bestückt), Trinkbecher, Weinrebe und eine Krone aus Efeu. Tiere sind ihm heilig sind: Delfine, Schlangen, Tiger, Panther und Esel. Die Dionysos-Festivals waren die treibende Kraft hinter der Entwicklung des griechischen Theaters.

Die Symbole des Kultes (des Dionysos) waren der Phallus, die Thyrsosstab (Stab mit einer Weinrebe umwickelt), Weinreben und Trauben. Ein Thyrsus oder Thyrsos (Altgriechisch: θύρσος) war ein Zauberstab oder ein Stab des Riesenfenchels (Ferula communis) mit Efeu-Ranken und Blättern bedeckt, manchmal mit Hirsch-, Reh- oder Fuchsfellen umwickelt und immer mit einem Tannenzapfen gekrönt. Der Thyrsosstab, der mit Dionysos (oder Bacchus) und seinen Anhängern, den Satyrn und Mänaden, verbunden ist, ist ein Symbol für Wohlstand, Fruchtbarkeit, Hedonismus und Vergnügen / Genuss im Allgemeinen. Es wurde vermutet, dass dies besonders ein Fruchtbarkeits-Phallus war, da der Fenchel den Schaft des Penis repräsentiert und der Pinienzapfen die „Samen“. Der Thyrsosstab wurde im Bacchus-Tanz umhergeworfen.
Manchmal wurde der Thyrsosstab in Verbindung mit einem Kantharos- (eine Art griechische Keramik zum Trinken benutzt wird) Weinbecher verwendet, ein anderes Symbol des Dionysos, das eine männlich-weibliche Kombination wie die beim königlichen Zepter und Reichsapfel bildet.

Die Mysterien (der Kult) des Dionysos
Die Riten basierten auf einem jahreszeitlichen Thema von Tod und Wiedergeburt (häufig bei landwirtschaftlichen Kulte) und Besessenheit durch Geister. Die Mysterien des Osiris sind nach zeitgenössischen griechischen und ägyptischen Ansichten parallel mit denen des Dionysos. Die Besessenheit durch Geister schloss die Befreiung von Regeln und Beschränkungen der Zivilisation mit ein. Es wurde gefeiert, dass man sich ausserhalb der zivilisierten Gesellschaft befand und zur Quelle des Seins zurückkehrte, was später mystische Untertöne annahm. Es beinhaltete auch die Flucht aus der sozialisierten Persönlichkeit und dem Ego in einen ekstatischen, vergöttlichten Zustand. In diesem Sinne war Dionysos der Tier-Gott oder das Unbewusste der modernen Psychologie. Diese Aktivitäten wurden als befruchtend, belebend, reinigend, befreiend und transformierend interpretiert. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Verehrer des Dionysos sich am Rande der Gesellschaft befanden: Frauen, Sklaven, Geächtete und „Ausländer“ (Nicht-Bürger in der griechischen Demokratie). Alle waren gleich in einem Kult, der ihre Rollen verdrehte, ähnlich den römischen Saturnalien.

PS. Hier sind die Links für die Wikipedia-Einträge für Dionysos, Bacchus und den Dionysoskult (Bildquelle s.o.). Da Katja ihre Informationen aus einer anderen Sprache bezog, war ihr Wikepedia natürlich anders.






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Veröffentlicht in Essays, Menschheitsgeschichte
1 Kommentar auf “Das Göttlich-Männliche
  1. Christina sagt:

    Vielen Dank für die starke Inspiration! Bei mir meldete sich in diesem Sommer der „Grüne Mann“ (siehe z.B. Wild Wood-Tarot)als erdverbundener männlicher Archetyp, der eine lebensbejahende Sinnlichkeit und Fürsorglichkeit für die Familie und die Erde ausstrahlt aber auch urwüchsige Kraft – und tatsächlich Wein liebt. Auf der anderen Seite kommt es mir manchmal so vor, als ob in Ashtar die Erleuchtete Männlichkeit von uns allen gewissermaßen gespeichert ist und nun zu uns zurück genommen werden will – zu Männern und Frauen.
    Liebe Grüße von Christina

1 Pings/Trackbacks für "Das Göttlich-Männliche"
  1. […] Quelle: http://transinformation.net/das-goettlich-maennliche/ […]

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